Neues Projekt: Städtereisen Blog


Liveblogging: Was User lieben, was sie hassen

09:09 Uhr
Es hat also geklappt.. sitze nun im Raum K7 an der Orbit und werde mich in den kommenden Minuten zum ersten Mal im Liveblogging versuchen bei diesem Seminar mit Peter Hogenkamp

09:18 Uhr
Mittlerweile ist der Raum (fast) ganz vollbesetzt. Es geht los.

09:19 Uhr
Erste Panne (bzw. “Anfangs-Gag” ;-)… der gewünschte Screen will nicht erscheinen auf dem Beamer (wir sehen bloss das Windowslogo)… aber Peter überbrückt das ziemlich cool.. jetzt gehts!

09:25 Uhr
Peter zeigt ein Slide aus einem Vortrag von 2002 bezüglich Kriterien ob eine Webseite professionell oder unprofessioell erscheint. Und heute sind diese Kriterien immer noch aktuell und dennoch machen viele Seiten weiterhin die gleichen alten Fehler. (Screens füge ich später ein)

09:26 Uhr
Peter erwähnt Jakob Nielsen. Habe mich schon gefragt wieviele Minuten es dauert, bis er den zum ersten mal erwähnt. ;-)

09:29 Uhr
Orange.ch, welche Peter in vergangenen Seminaren erwähnte bezüglich ihres (üblen) schwarzen Designs hats jetzt geändert in ein helleres.

09:33 Uhr
Web 2.0 ist das Thema und Peter zeigt diese (schreckliche) Grafik von O’Reilly, welche Web 2.0 erklären soll.

09:36 Uhr
“Sieht besser aus - fuktioniert besser” (Peters vereinfachung der Definition von Web 2.0)

09:38 Uhr
Apple ist ein Trendsetter was Web 2.0 anbelangt. Peter bringts als Beispiel für Web 2.0 und Design. Als Gegenbeispiel zeigt er die Webseite von HP (wenn ichs richtig gesehen habe). Und jetzt als Beispiel das Microsoft Ipod parody- Video.

09:48 Uhr
Google als Beispiel für ein beständiges Design über Jahre hinweg. Und er erklärt die kürzlich gemachte Änderungen an google.com anhand dieses Posts. Und Fazit: Aus Usabilitysicht ists natürlich gut, dass Google sich nicht so stark gewandelt hat in ihrem Design. Der User weiss was dort kommt und wie man es nutzt.

Auch local.ch erwähnt er positiv als Web 2.0 Beispiel (is ja klar ;-). Aber leider gehts mir jetzt etwas zu schnell ;-)

10:00 Uhr
Quintessenz der letzten Minuten: Einfachheit ist gefragt. Zum Beispiel woot.com (Ein Prdoukt pro Tag).

10:02 Uhr
migros.ch: die neue Seite ist immer noch nicht aufgeräumt. Unübersichtlich. Auch Navigation ist nicht immer sehr verständlich. Wenn man mit dem IE auf die Seite geht muss man ein Addon ausführen (bin hier auf mac, kanns nicht checken und eine Seite verlinken), aber klar, es ist grundsätzlich immer mühsam, wenn man irgendwie unterbrochen wird beim Surfen.

“Als Trost für die migros” zeigt Peter jetzt Coop ;-)

Hier mal ein Foto aus dem Konferenzraum:

10:10 Uhr
Jetzt Ajax, Flash, RIA… web.de: 30 Sekunden um ein Email zu versenden (mit Adressbuch nutzung) - mit gmail.com brauchts für dasselbe nur 14 Sekunden. Zeitunterschied ist nur klein (auf einen Tag gesehen ;-), aber der “gefühlte Unterschied” machts aus. Die Verwendung funktioniert bei gmail.com auch intuitiver.

Peter zeigt den Technologieeinsatz auf map.search.ch mit einem Usability-Test Video. Hat diverse Probleme (z.b. nicht klare Fehlermeldungen) aufgezeigt mit der Benutzung der Applikation (Aber auch positives,……. für erfahrene Benutzer ;-)

Jetzt Google Suggest und local.ch als Beispiel für die hilfreichen Suggestions bei der Feldeingabe.

Grundsätzlich: Problematisch bei Einsatz von Ajax und Co. ist dass die User (noch) nicht immer verstehen, dass z.B. bereits Datenbankabfragen geschehen, während (!) man ein Formular ausfüllt und die Fehlermeldungen nicht erst nach dem drücken des Submit-Button erscheinen. Die Fehlmeldungen welche “on the fly” erscheinen werden gerne ignoriert…

10:33 Uhr
Jetzt ein lustiges Beispiel einer Flash-Applikation wo man was mit Autos interaktiv machen kann, habe den Link nicht mitbekommen (kommt später)… Aber das Beispiel sollte die Problematik der Seitenänderungen mit Flash (und natürlich auch mit Ajax, wenns undurchdacht gemacht ist) aufzeigen: Wenn ich den “Back” Button drücke komme ich nicht immer auf die letzte Seitenveränderung (auch wenns wie ne neue Seite aussieht), sondern auf die letzte Seite im Browser-Verlauf (Ajax und Flash speichern keine Seiten im Verlauf).

10:38 Uhr
Fazit: Usabilityregeln sind hauptsächlich die gleichen wie früher (nur leichte Entwicklug), aber es ist einiges in Bewegung. “Wenn man ein Redesign macht sollte man die alten Regeln beherrschen und die neuen bestimmt mindestens kennen” (z.B. Karten/Lageplan nicht einfach statisch darstellen, sondern interaktiv mit zoom etc anbieten, die User werden das immer mehr erwarten.)

Das wars… war toll! Nur bekommt man umöglich alles mit, wenn man da mit schreiben, fotografieren usw. beschäftigt ist… und ich sollte jetzt dringend aufs klo ;-)

7 Responses to “Liveblogging: Was User lieben, was sie hassen”


  1. 1 Stefan Bucher Mai 24th, 2007 at 10:50

    Hey, das war recht informativ. Danke für diese Leistung.

    Ich bin froh, denn dieses Jahr schaffe ich es überhaupt nicht an die Orbit-iEx.

  2. 2 michel Mai 24th, 2007 at 20:04

    Danke, Stefan!

    War anstrengend, aber sehr spannend so zu bloggen.

  3. 3 tho Mai 25th, 2007 at 07:44

    Super Beitrag! Da fühlt man sich ja gleich mitreinversetzt in die Vorlesung. :)

  4. 4 Peter Hogenkamp Jun 1st, 2007 at 13:17

    Hmpf, erst jetzt gesehen, dabei wusste ich doch, dass Du kommst. Und die Links sollte ich auch noch posten. Mache ich am Wochenende.

  5. 5 michel Jun 1st, 2007 at 16:18

    @Tho
    Vorlesung klingt irgendwie lustig.. aber das war unzensiert live, wenn du weisst was ich meine ;)

    @Peter
    Eigentlich wollte ich mich dir ja vorher kurz vorstellen und ein bischen quatschen, aber du warst noch mit den Vorbereitungen beschäftigt. Danach musste ich leider weg. Naja, nächtes mal! ;-)

  1. 1 Orbit-iEX Blog - IT für Business.People - Live Blog aus einem Seminar heraus Pingback on Mai 24th, 2007 at 12:08
  2. 2 bluedot.blog » Orbit iEx Rückblick Pingback on Mai 27th, 2007 at 12:22

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